Über mich

Ich bin 1974 in Neustadt am Rbge. geboren, in Wunstorf am Steinhuder Meer und in Hannover aufgewachsen, Mutter einer Tochter und lebe in einer festen Partnerschaft. In meinem ersten Beruf war ich Arzthelferin, danach arbeitete ich einige Jahre als selbständige Sterbebegleiterin. Währenddessen begegnete ich dem Aufstellen und nahm an der einjährigen Grundstufe zur Ausbildung in Berlin bei Malte Nelles und Martin Woelffer teil. Daran schloß sich eine zweijährige Ausbildung zur Systemaufstellerin und Beraterin bei Dr. Wilfried Nelles und Heinrich Breuer an. Mehrere Weiterbildungen im Bereich HP für Psychotherapie und weiteren Aufstellungsformen folgten.

Um Ihnen einen kurzen Einblick außerhalb meines Diploms zu vermitteln, habe ich einige Fragen und Antworten zusammengestellt:

Bist du eine Lerche oder eine Eule, soll heißen, würdest du aus Gründen X nicht aufstehen müssen, wann würdest du aufstehen und wann schlafen gehen?
Ich mag die Stille der Nacht und das Licht des frühen Tages. Wenn ich könnte würde ich gerne öfter die Nacht durchleben.

Auf welche Annehmlichkeit würdest du im Alltag nicht verzichten wollen?
Kaffee und Bücher.

Welche ist Deine liebste Jahreszeit?
Der Herbst in seiner schillernden Kargheit. Ich mag die Wandlung, also auch den Frühling mit seiner Geburt der leuchtenden Farben.

Deine Lieblingsfarbe?
Eindeutig Blau und ich liebe schwarz.

Woran glaubst Du?
Ich bin schon vom Glauben abgekommen und habe wieder zurück gefunden. Viele Irr- und Umwege beschritten und häufige Extrarunden gedreht. Sicherlich werden noch viele folgen. Ich glaube, dass alle Pfade dazu gehören und daran, dass alles miteinander verbunden ist. An Freundschaft, die sich selbst trägt, unabhängig davon wie viel Zeit miteinander verbracht wird. Ich glaube an meine Sinne und meinen Körper, die ihre eigene Ausdrucksform haben. An ein Leuchten, das in jedem von uns steckt, auch wenn es vergraben ist. An das Licht im Dunklen und dass wir alle Spuren hinterlassen. Ich glaube an das Menschliche im Menschen und an die Sprache, die uns verbinden, aber auch entzweien kann. Daran, dass Schweigen oftmals Gold ist, aber ebenfalls die Macht hat zu zerstören. Ich glaube an die Stimme meines Herzens, die deutlich zu hören ist und doch noch zu häufig von mir ignoriert wird. An das kleine und große Wunder, an das Glück im Flüchtigen und die Freiheit in all seiner Begrenzung. An die Schönheit der Natur und die Weite der Stille. Ich glaube an das Nichtwissen, das mich offen sein lässt und mir Dinge zeigt, die ich nie für möglich gehalten hätte, wenn ich mutig bin. Ich glaube an die Realität und daran, das Vergangenes vergangen sein darf. Dass alle Ambivalenzen da sein dürfen und meinen eigenen Fundus an Bereicherungen vergrößert. Ich glaube an das Lernen im Leben. An die Herausforderungen, die es mit sich bringt. Dass ich den Mut immer wieder finden werde einfach in´s Ungewisse zu springen. Daran, dass mich etwas trägt. Etwas anderes die Führung übernimmt als meine Gedanken, die zwar meine Phantasie in ungeahnte Höhen beflügeln können, doch auch in der Lage sind mein einfaches Tun zu behindern. Ich glaube, das Verwirrung der Anfang von Veränderung sein kann. Ich glaube an reinigende Tränen und Selbstheilung. An die Familie, die ich mir lange anders gewünscht hätte,  jedoch aus heutiger Sicht in seiner Unvollkommenheit perfekt ist.
Und auch wenn mir mal der Glaube an all dies sehr schwer fällt und ich nicht weiß, wie und wo ich den Mut aus seinen Ecken zusammen klauben soll, so glaube ich dennoch, dass ich den Glauben an mich selbst wieder finden werde. Mir hat mal jemand gesagt: „Glauben ist Wissen mit dem Herzen“. In diesem Sinne: Ich weiß, dass die Liebe da ist und an dieses Wissen glaube ich.

Wenn du für ein, zwei Tage ein Tier sein könntest, was für eines wärst du gern?
Ganz klar: ein schwarzer Panther. Elegant, kraftvoll, beweglich und einfach nur schön.

Barfuss oder High Heels?
Ich mag beides, und was gibt es schöneres als nach ein paar Stunden High Heels barfuss zu laufen?

Glaubst du an das Unmögliche und wie könnte es beschrieben werden?
Definitiv ja, aber alle Beschreibungen bleiben doch nur süße Versuche, denen ich mich immer wieder gerne hingebe. Aber ich bin mir sicher, dass es zu riechen, zu schmecken, zu sehen, zu betasten, zu hören und zu fühlen ist.

Nenne 3 Begriffe/ Bereiche die dein Denken durcheinander bringen.
Seele // Menschen // Fragen